Blaualgen-Situation ist unauffällig
Die Blaualgen-Situation am Seeufer ist unauffällig. Experten geben nach aktuellen Kontrollen Entwarnung – eine besonders gute Nachricht für Hundehalter. Es wurden fast nur harmlose Algen gefunden. Die Warnplakate bleiben vorerst präventiv hängen.
Nach Medienberichten über Blaualgen im Tessin liess die politische Gemeinde und die Ortsgemeinde Schmerikon das heimische Seeufer vorsorglich untersuchen. Das Ergebnis der Experten vom 10. Juli 2026 bringt vor allem für Hundehaltende Erleichterung. Dies schreibt die Gemeinde Schmerikon am 16. Juli 2026 auf ihrer Webseite.
Trotz der jüngsten Hitzeperiode stuft das Fachbüro AquaPlus AG die Lage als «unauffällig» ein. An fünf untersuchten Standorten in der Schmerkner Bucht fanden sich überwiegend harmlose Grün- und Kieselalgen, wie etwa bei der Aabach-Einmündung. Im Rösslihabhafen und am Dampfschiffsteg wurden nur minimale, ungefährliche Blaualgen-Bestände entdeckt.
Die für Hunde potenziell gefährliche Blaualge Tychonema konnte einzig am bekannten Standort beim Hafen Helbling nachgewiesen werden – und dies in erfreulicherweise geringerer Menge als bei früheren Begehungen. Für Menschen und Kleinkinder besteht laut Behörden ohnehin kaum eine Bedrohung.
Die präventiven Warnplakate bleiben vor Ort bestehen und die üblichen Vorsichtsmassnahmen im Umgang mit Blaualgen gelten weiter. Eine erneute Kontrolle ist für August angesetzt.
Weitere Informationen: Kommunale Informationsstelle Blaualgen
