Die Finanzen entwickeln sich weiterhin positiv - trotz Corona

Die Finanzen entwickeln sich weiterhin positiv - trotz Corona
Foto: z.V.g.

Der Gemeinderat Schmerikon hat die Steuerabrechnung sowie die Jahresrechnung 2021 zur Kenntnis genommen und genehmigt. Das Ergebnis weist einen Ertragsüberschuss von rund Fr. 165'000 auf. Erwartet worden war ein ausgeglichenes Ergebnis. Die finanziellen Auswirkungen der Corona-Pandemie beschränken sich im Wesentlichen auf Einnahmenausfälle beim Hallen- und Seebad. Der Gemeinderat budgetiert für 2022 bei gleichbleibendem Steuerfuss von 116% ein Ergebnis wie 2021 erzielt.

Rechnung 2021 mit Ertragsüberschuss

Die Erfolgsrechnung des Jahres 2021 schliesst mit einem Ertragsüberschuss von Fr. 164'710 ab. Erwartet worden war ein ausgeglichenes Ergebnis bei gleichbleibendem Steuerfuss. Dem Gesamtaufwand von netto Fr. -21'803'950 stand ein höherer Gesamtertrag von Fr. 22'175'588 gegenüber.

Diesem Ergebnis liegen insbesondere Steuer- und Gebührenerträge zugrunde, die mehrheitlich über dem Budget abschlossen. Anders als im Vorjahr 2020, welches mit einem Ertragsüberschuss von rund 1.5 Mio. Franken endete, waren die Mehrerträge deutlich tiefer. Gleichwohl bleibt der Immobilienmarkt als wesentlicher Treiber des Einnahmenwachstums. Die Schule, mit 9.2 Mio. Franken die grösste Ausgabenfunktion, schloss erstmals seit Jahren mit einer erheblichen Budgetabweichung ab, die insbesondere auf zusätzliche Sonderbeschulungen zurückzuführen sind.

Budget 2022 mit gleichem Steuerfuss

Für das laufende Jahr erwartet der Gemeinderat kaum erhebliche Abweichungen zum Vorjahr. Die stetigen Aufwandszunahmen insbesondere in der Bildung und der Sozialen Sicherheit werden durch die steigenden Steuer- und Gebührenerträge egalisiert.

Genehmigung an der Urne

Die Bürgerschaft ist eingeladen, die Rechnung 2021 und das Budget 2022 am 10. April 2022 an der Urne zu genehmigen. Ein Informationsabend findet am Montag, 28. März 2022, 19:30 Uhrim Hotel-Restaurant Seehof statt.

Steuerabrechnung 2021 - siehe Tabelle im Anhang

Die Gemeindesteuern (Steuern natürlicher Personen) schlossen mit 10.9 Mio. Franken nur knapp über dem Vorjahresergebnis (10.8 Mio. Franken) ab. Damit liegt das Ergebnis zwar über dem Vorjahreswert, vermochte die budgetierten Erwartungen jedoch nicht zu erfüllen. Dies ist auf Wertberichtigungen und Forderungsverluste und insbesondere auf die definitive Veranlagung von früheren Steuerperioden, die per Saldo zu Fr. 250‘000 Rückerstattungen führte, zurückzuführen.

Das Gesamtergebnis wird jedoch einmal mehr durch die weiteren Steuern verbessert. Mit 2.08 Mio. Franken liegen die Anteile an den Kantonssteuern um Fr. 178‘000 über Budget. Der ausserordentliche Vorjahreswert (2.56 Mio. Franken) konnte, wie erwartet, nicht erreicht werden. Hierbei schlossen die Steuern der juristischen Personen knapp unter Budget ab. Demgegenüber war die Abweichung bei den Quellensteuern deutlicher unter Budget. Erheblich darüber hingegen lagen die Einnahmen aus Grundstückgewinnsteuern.

Der weiterhin expandierende Immobilienmarkt sorgte auch bei den weiteren Steuern ebenfalls für hohe Einnahmen. So generierten die Handänderungssteuern Mehrerträge gegenüber dem Budget. Die Grundsteuern stiegen wie budgetiert um knapp 3.6 %.


Dies ist eine Medienmitteilung der Gemeinde Schmerikon

Update 24.03.2022: Bild der Tabelle Anhang: Steuerabschluss 2021 war nicht vollständig. Bild ersetzt.