Die Gemeinde bessert vorausschauend schadhafte Stellen am Strandweg aus

Die Gemeinde bessert vorausschauend schadhafte Stellen am Strandweg aus

Zwei tödliche Unfälle in Schmerikon auf der nationalen Veloroute  in sechs Monaten. Im August verstarb eine e-Bikerin an den Folgen eines Unfalls auf dem Strandweg bei der Seepolizei. Letzte Woche stürzte ein weitere e-Bikerin auf der Allmeindstrasse, ebenfalls mit tödlichen Folgen.

Die Radroute von Rapperswil in die Linthebene, dem See entlang ist attraktiv und wird in allen Medien beworben. Die nationale Velo-Seen-Route 9 Montreux - Rorschach und die nationale Herzroute 99 für e-Biker von Lausanne nach Rorschach bedienen sich dieses Weges. Wanderwege von nationaler und regionaler Bedeutung sind darauf gelegt.

Kein Mensch hat sich Gedanken zur Leistungsfähigkeit des Wegnetzes gemacht. Kein Mensch hat die Strassenträgerin, die Gemeinde, um Einverständnis gefragt. An sonnigen Wochenenden und Feiertagen ist Hochbetreib. Eine Frage der Zeit, bis es zu weiteren Unfällen kommt.

Der Kanton hat es abgelehnt, über einen zeitgemässen Radweg entlang der Kantonsstrasse nachzudenken. Er empfiehlt den Ausbau des Strandwegs. Zwischen Bahnlinie, See und Naturschutzgebieten ist jedoch kaum mehr Platz.

Die Gemeinde leistet derzeit Ihren Beitrag, indem sie die schadhaften Stellen ausbessert, um wenigstens mögliche Sturzquellen zu verhindern. Es liegt an den Radfahrerinnen und Radfahrenr, durch vorausschaundes und angepasstes Verhalten Stürze und Kollissionen zu verhindern.