Lebhafte Eröffnung der Abstimmungskampagne

Das Initativkomitee «Zentrumsgestaltung Schmerikon» eröffnete den Abstimmungskampf für die Abstimmung am 27. September 2026 mit einem Meinungsaustausch unter der Bevölkerung.

Lebhafte Eröffnung der Abstimmungskampagne
Foto: z.V.g.

Am 27. September 2026 wird bekanntlich nochmals über die Zentrumsgestaltung abgestimmt. Das Initiativkomitee will mit den eingereichten Unterschriften erreichen, dass das millionenschwere Luxusprojekt fallen gelassen und ein schönes, aber bezahlbares Projekt ohne Tiefgarage aufgegleist wird.

Alternativen für ein attraktives Dorfzentrum

Am vergangen Samstag besuchten zahlreiche Schmerknerinnen und Schmerkner den Info-Anlass in der Brauerei «Fidibus» im Zentrum von Schmerikon. Bei einem freimütigen, demokratischen Meinungsaustausch kamen die Nachteile des bisherigen Millionenprojekt zur Sprache. Insbesondere die problematische Tiefgarage ist den Stimmberechtigten ein Dorn im Auge. Trotz gestiegenen Steuereinnahmen wurde Schmerikon in den letzten fünf Jahren zu einer Schuldenburg im Kanton St. Gallen. Mit einer unüberlegten Grossinvestition drohen noch höhere Steuern.

Die präsentierte Alternative zeigt, dass eine Aufwertung des Dorfzentrums auch mit einer bezahlbaren und finanziell verantwortbaren Lösung möglich ist. Mehr Aufenthaltsqualität, ein gestärktes historisches Ortsbild und Raum für Begegnungen sollen mit oberirdischen Kurzzeitparkplätzen verbunden werden, die sich durch eine geschickte Grüngestaltung gut ins Ortsbild einfügen.

Bild: z.V.g.

Ein JA öffnet den Weg für eine tragfähige Lösung

Komiteepräsident Dr. Urs Graf und Kampagnenleiter Thomas Kuster betonten, dass mit einem JA zur Initiative der teure Irrweg gestoppt werden kann: «Wer am 27. September für die Initiative stimmt, öffnet den Weg für eine schöne und bezahlbare Zentrumsgestaltung. Eine millionenschwere Tiefgarage mit einer gefährlichen Ein- und Ausfahrt direkt auf die Hauptstrasse vor der historischen Häuserfront mit Läden und Restaurants ist am falschen Ort und nicht im Interesse der Bevölkerung».

In den Diskussionen wurden auch mögliche Interessenkonflikte thematisiert. Verschiedene Mitglieder des Nein-Komitees besitzen persönlich oder über verbundene juristische Personen Liegenschaften in unmittelbarer Nähe des Projekts. Damit stellt sich die Frage, inwiefern diese von einer öffentlich finanzierten Aufwertung des Zentrums auch wertmässig profitieren würden. Das Initiativkomitee fordert deshalb Transparenz über mögliche Partikularinteressen.

Für das Initiativkomitee «Zukunft Schmerikon» ist der eindrückliche Zuspruch an der Abstimmungseröffnung eine grosse Motivation weiterhin entschlossen für ein JA am 27. September einzutreten – zum Wohl verantwortungsbewusster Einwohner und für einen sorgsamen Umgang mit unseren Steuergeldern.

Weitere Informationen zur Abstimmung über die Zentrumsgestaltung findet man auf der Homepage www.zukunft-schmerikon.ch.


Von: Hansjörg Dietiker, Zukunft Schmerikon