Kampagnen-Start: JA zur bezahlbaren Zentrumsgestaltung
Der Schmerkner Gemeinderat hebt die Plakatbeschränkungen wieder auf. Das Initiativkomitee «Zukunft Schmerikon» startet nun seine Initiative-Bewerbung mit vier Plakat-Sujets.
Der Gemeinderat hat seinen Fehlentscheid korrigiert und die zunächst beschlossenen Einschränkungen für Abstimmungsplakate wieder aufgehoben. Die ursprünglich auf drei Wochen begrenzte Plakatdauer sowie die Formatbeschränkung gelten damit nicht mehr. «Zukunft Schmerikon» startet nun mit seiner Abstimmungswerbung.
Und das mit vier neuen Sujets, die sich in einer deutlichen Botschaft gegen das geplante Dorfplatzprojekt richten.
JA zur Initiative, Nein zum Millionen-Loch

«Ja zur Initiative Zentrumsgestaltung – Nein zum Millionen-Loch» lautet eines der Plakate. Weitere Sujets tragen die Botschaften
JA zur Initiative Zentrumsgestaltung
- «Nein zu höheren Steuern»,
- «Nein zum Irrweg» und
- «Nein zur Geldverschwendung».
Das Komitee hält das Luxusprojekt für überdimensioniert und auch für unnötig. Insbesondere die breiten Tiefgarage-Zufahrten im Dorfzentrum sei ein unnötiger Eingriff in das Ortsbild. Gleichzeitig bezweifelt «Zukunft Schmerikon», dass die Millioneninvestition einen ausreichenden Nutzen für die Bevölkerung bringt.
Bestehender Platz verschönern
Aus Sicht des Komitees liesse sich der bestehende Bahnhofsparkplatz mit deutlich weniger Geld attraktiv gestalten – etwa durch eine Aufwertung und zusätzliche Bäume. Die geplante Tiefgarage sei dagegen eine teure Lösung, die letztlich nur wenigen zugutekomme und gleichzeitig die Gemeindefinanzen arg belaste.
Mit den neuen Plakaten startet das Komitee seine Kampagne vor der Abstimmung vom 27. September 2026. Dann entscheiden die Stimmberechtigten über den Widerruf des Baukredits für die Zentrumsgestaltung.
Initiativkomitee «Zukunft Schmerikon»

«Ein Prosit auf ein bezahlbares Dorfzentrum»
Von: Hansjörg Dietiker, Zukunft Schmerikon