Unsere ganze Region profitiert von ihrer Lage und Nähe zum See, der sowohl ökonomisch wie in der Bevölkerung einen hohen Stellenwert geniesst. Aber auch als Lebensraum für gewässergebundene Tier- und Pflanzenarten ist der See ein Juwel, selbst wenn die Ufer mehrheitlich vom Menschen geprägt sind. Mit der im Gewässerschutzgesetz verankerten Revitalisierung rückt die Entwicklung der Seeufer in den Fokus.

Im Oktober trafen sich Fachleute an der OST (Ostschweizer Fachhochschule – ehemals HSR in Rapperswil) um sich zwei Tage intensiv mit dem Thema lebendige Seeufer auseinanderzusetzen.

Arbeitshilfe Seeuferrevitalisierung vorgestellt

Am Anlass wurde unter anderem die neue Arbeitshilfe Seeuferrevitalisierung vorgestellt. Die Arbeitshilfe liefert eine anwendungsorientierte Planungshilfe für Uferschutzprojekte basierend auf den neusten wissenschaftlichen Erkenntnissen. Sie soll Behörden, Grundbesitzer, Landschaftsarchitekten, Biologen, Ingenieuren, Wissenschaftlern und Planern in den kommenden Jahren als Grundlage dienen, Revitalisierungsprojekte von Seeufern erfolgreich umzusetzen.

Von Schmerikon nach Wädenswil mit 10 Stationen

Auf der Fahrt von Schmerikon nach Wädenswil mit dem Ledischiff wurden am zweiten Tag an zehn Stationen die Veränderungen der Seeufer in den letzten Jahren betrachtet, kommentiert und kritisch gewürdigt.

Bleibt zu wünschen, dass es gelingt, in Zukunft weitere ausgewogene Projekte zu entwickeln und umzusetzen.


Die Autorin nahm in ihrer Funktion als Verwaltungsratsmitglied Ortsgemeinde Schmerikon und Mitglied der Naturschutzkommission der Gemeinde Schmerikon an der Tagung teil.