Einzelwettfahren und Jungpontonierschweizermeisterschaft in Wynau

Nach ungewohnt langer Sommerpause gingen am vergangenen Wochenende zwei Pontonierwettfahren über die Bühne

Einzelwettfahren und Jungpontonierschweizermeisterschaft in Wynau

Nach ungewohnt langer Sommerpause gingen am vergangenen Wochenende zwei Pontonierwettfahren über die Bühne. Am Sonntag kämpften rund 130 Jungpontonierfahrerpaare in drei Kategorien um die begehrten Siegerglocken, tags zuvor begegneten sich die Aktiven auf der Aare zum Kräftemessen. ‌‌Die Bilanz aus Schmerkner Sicht viel übers Wochenende überraschend nüchtern aus.

Von: Stefan Fritsch, Pontoniere Schmerikon

Über 100 Tage liegen zwischen dem Fällbaumcup Mitte Mai und dem Einzelwettfahren/JP-Schweizermeisterschaft vom vergangenen Wochenende. Eine solch lange Zeit in den Sommermonaten ohne Ernstkampf sind für die Pontoniere Neuland. In der heutigen schnelllebigen Zeit ist es immer schwieriger geworden einen Verein zu finden, der bereit ist die Strapazen für das Durchführen eines Wettfahrens auf sich zu nehmen.

Trotz intensiver Bemühung und Unterstützung seitens des Verbandes konnte beispielsweise heuer kein Verein gefunden werden, der sich bereit erklärte, die Schweizermeisterschaft der Aktiven durchzuführen. Leider ein trauriges Novum in der Pontonierneuzeit.

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Nichtsdestotrotz fand sich die Pontonierszene letztes Wochenende im bernischen Wynau ein. Bei idealen Wetter- und Wasserbedingungen vermochte lediglich ein Schmerkner Fahrerpaar zu überzeugen. Daniel Koller und Stefan Fritsch ruderten auf den starken 7. Rang.

Die beiden, die nur durch (oder dank) Abwesenheit ihrer Stammpartner zusammen ruderten, verdienten sich ihre Top -10- Klassierung mit einer fehlerfreien und durchaus auch schnellen Fahrt. Die restlichen Bootsfahrerpaare aus Schmerikon konnten sich leider keine Kranzrangierung herausrudern.

Für einmal gingen auch die Schmerkner Jungpontoniere leer aus. Manuel Helbling und Yanis Grob, welche Mitte Mai noch auf dem Podest standen, mussten den Heimweg ebenso ohne Kranz in Angriff nehmen wie auch Luke Lakin / Leon Krauer und Fynn Lakin / Maurin Grob.

Für eine positive Überraschung, wenn auch er ohne Auszeichnung blieb, sorgte Felix Kuster.

Bei seinem allerersten Ernstkampf klassierte er sich mit Doppelstarter Luke Lakin lediglich 0,3 Punkte hinter dem Kranzrang.

Das nächste und zugleich auch letzte Wettfahren der Saison findet in der Nacht vom 13. auf den 14. September statt. Beim 1. Mondscheincup in Basel treten die Pontoniere das erste Mal in der Geschichte bei Nacht gegeneinander an. Die Seebuben aus Schmerikon werden um 21.41 Uhr in den Wettkampf starten.

Für eine unvergessliche Atmosphäre am Rheinknie dürfte gesorgt sein.