Pontoniere Schmerikon auf Entdeckungsreise in Malta
Vier Tage Sonne, Meer, Kultur und gelebte Kameradschaft: Vom 22. bis 25. Oktober 2026 führte die traditionelle Vereinsreise der Pontoniere Schmerikon 37 Teilnehmer auf die Mittelmeerinsel Malta.
Vier Tage Sonne, Meer, Kultur und gelebte Kameradschaft: Vom 22. bis 25. Oktober 2026 führte die traditionelle Vereinsreise der Pontoniere Schmerikon 37 Teilnehmer auf die Mittelmeerinsel Malta. Bei spätsommerlichen Temperaturen erlebten die Vereinskameraden ein abwechslungsreiches Programm mit einer unvergesslichen Schifffahrt, eindrücklichen kulturellen Sehenswürdigkeiten und zahlreichen geselligen Stunden.

Auf den Spuren der älteren Vereinsgeneration
Bereitsvor etwas mehr als 30 Jahren hatte eine Vereinsreise die Schmerkner Pontoniere nach Malta geführt. Die damaligen Teilnehmer, heute zu den Veteranen des Vereins gehörend, schwärmten noch immer von ihren Erlebnissen auf der Mittelmeerinsel. Grund genug, auch der jüngeren Vereinsgeneration dieses Vergnügen nicht vorzuenthalten und Malta erneut als Reiseziel auszuwählen.
Am Donnerstagmorgen, 22. Oktober, machten sich die 37 Reiseteilnehmer früh auf den Weg. Mit dem Car ging es vom Bahnhof Schmerikon zum Flughafen Zürich, von wo aus die Reise per Flugzeug nach Malta führte. Bereits am Mittag landete die Reisegesellschaft auf der Mittelmeerinsel, wo sie bei strahlendem Sonnenschein und angenehmen Temperaturen empfangen wurde.
Als Ausgangspunkt für die kommenden Tage diente das zentral gelegene BE Hotel in St. Julian’s. Besonders die Dachterrasse mit Pool und herrlichem Ausblick auf das Mittelmeer lud zum Verweilen ein. Nach dem Zimmerbezug blieb genügend Zeit, um die Umgebung zu erkunden oder bei einem kühlen Getränk die spätsommerliche Sonne zu geniessen. Am Abend traf sich die Reisegesellschaft zum gemeinsamen Nachtessen im Restaurant Hugo’s Terrace & Rooftop.
Auch für Unterhaltung nach dem Essen war bestens gesorgt. Mitten im lebhaften Ausgehviertel Paceville gelegen, bot das Hotel den idealen Ausgangspunkt, um die zahlreichen Bars und Lokale von St. Julian’s zu entdecken. Diese Gelegenheit liessen sich die geselligen Pontoniere während ihres Aufenthalts natürlich nicht entgehen.

Traumhafte Schifffahrt entlang Maltas Küste
Der Freitag stand ganz im Zeichen des Wassers. Für einmal mussten die Pontoniere allerdings nicht selbst zu Ruder und Stachel greifen, sondern durften sich gemütlich über das Mittelmeer fahren lassen. An Bord eines traditionellen Gulet-Schiffes ging es auf eine ganztägige Entdeckungsreise entlang der maltesischen Küste.

Bei strahlendem Sonnenschein und Temperaturen um die 25 Grad präsentierte sich Malta von seiner schönsten Seite. Die eindrücklichen Steilküsten, das tiefblaue Mittelmeer und die malerischen Buchten sorgten für eine traumhafte Kulisse. Obwohl sich das Meer stellenweise etwas unruhig zeigte, liessen sich die Schmerkner die gute Stimmung nicht verderben.

Besonders eindrücklich war der Halt bei der berühmten Blue Lagoon auf der kleinen Nachbarinsel Comino. Das kristallklare, türkisfarbene Wasser lud zu einem erfrischenden Bad ein. Auch bei weiteren Stopps in wunderschönen Buchten nutzten zahlreiche Vereinsmitglieder die Gelegenheit, ins Mittelmeer einzutauchen.
Für das leibliche Wohl war an Bord ebenfalls bestens gesorgt. Bei einem reichhaltigen Mittagsbuffet und kühlen Getränken genossen die Pontoniere die gemeinsame Zeit auf See. Die Schifffahrt erwies sich als unbestrittener Höhepunkt der gesamten Vereinsreise und dürfte allen Beteiligten noch lange in bester Erinnerung bleiben.
Auf den Spuren der maltesischen Geschichte
Am Samstag zeigte sich das Wetter etwas bewölkter, die Temperaturen blieben jedoch angenehm warm. Nach dem Frühstück stand eine geführte Besichtigung der maltesischen Hauptstadt Valletta auf dem Programm.
Die geschichtsträchtige Stadt beeindruckte mit ihren prächtigen Bauwerken, engen Gassen und zahlreichen Zeugnissen der bewegten Vergangenheit Maltas. Zu den Höhepunkten gehörte die Besichtigung der prachtvollen St. John’s Co-Cathedral, deren reich verzierter Innenraum die Besucher ins Staunen versetzte.

Nicht weniger eindrücklich präsentierte sich der Grossmeisterpalast, einstiger Sitz der Grossmeister des Malteserordens. Die prunkvollen Räumlichkeiten und die historische Waffenkammer mit ihren zahlreichen Rüstungen und Waffen vermittelten einen faszinierenden Einblick in die Geschichte der Insel. Die Führung zeigte eindrücklich, welch bedeutende Rolle Malta über die Jahrhunderte im Mittelmeerraum spielte.


Nach der Rückkehr blieb genügend Zeit, um den Nachmittag individuell zu gestalten. Am Abend versammelten sich die Pontoniere nochmals zu einem gemeinsamen Nachtessen, diesmal im Hard Rock Café in St. Julian’s. Bei guter Stimmung und herrlichem Blick auf die beleuchtete Bucht liess man die vergangenen Tage nochmals Revue passieren. Anschliessend lockte für manche ein letztes Mal das lebhafte Nachtleben von Paceville.

Vier unvergessliche Tage im Kreise der Vereinskameraden
Am Sonntag, 25. Oktober, hiess es bereits wieder Abschied nehmen von Malta. Nach dem Transfer zum Flughafen führte die Rückreise über Zürich zurück nach Schmerikon.
Die Reise bot den Pontonieren eine willkommene Gelegenheit, nach den letzten sehr intensiven Jahren gemeinsam einige unbeschwerte Tage zu verbringen. Neben den zahlreichen Erlebnissen und Sehenswürdigkeiten stand dabei vor allem eines im Mittelpunkt: die Pflege der Kameradschaft, die seit jeher einen wichtigen Bestandteil des Vereinslebens bildet.
Ein besonderer Dank gilt dem Reisebüro Kuster Reisen, das mit seiner hervorragenden Organisation massgeblich zum Gelingen dieser Vereinsreise beigetragen hat. Von der Anreise über die Unterkunft bis hin zu den abwechslungsreichen Ausflügen und Transfers war alles bestens organisiert und verlief reibungslos. Die Pontoniere Schmerikon können Kuster Reisen deshalb auch allen, die ihre nächsten Ferien planen, wärmstens weiterempfehlen.
Mit vielen schönen Erinnerungen, zahlreichen Fotos und der einen oder anderen lustigen Geschichte im Gepäck kehrten die 37 Reiseteilnehmer zufrieden nach Hause zurück. Ob die jüngere Generation in einigen Jahrzehnten ebenso begeistert von Malta schwärmen wird wie die heutigen Veteranen, bleibt abzuwarten. Die besten Voraussetzungen dafür sind nach diesen vier gelungenen Tagen jedenfalls geschaffen.

Von: Philip Kuster, Pontoniere Schmerikon