Ein Dorfplatz für Generationen

Mehr Grün und Begegnung statt oberirdischer Parkplätze: Manuel Oberholzer plädiert für die geplante Zentrumsgestaltung in Schmerikon. Dank Tiefgarage entstehe Raum für Generationen, während ein Planungsneustart Zeit und Geld koste. Sein Fazit: Nein zur Initiative, Ja zum Dorfplatz.

Ein Dorfplatz für Generationen
Bild: z.V.g.

Mehr Platz für Menschen

Schmerikon hat die Chance auf ein Zentrum, das diesen Namen verdient: mehr Platz für Menschen, mehr Aufenthaltsqualität, mehr Grün und ein attraktiver Dorfplatz. Die Tiefgarage macht genau das möglich, weil Parkplätze unter die Erde verlegt werden und oberirdisch wertvoller Raum frei wird.

Ein Neustart kann teurer werden

Eine günstigere Variante klingt auf den ersten Blick attraktiv. Doch ein Neustart kostet ebenfalls Geld, braucht Jahre und garantiert weder tiefere Baukosten noch dieselbe Qualität. Neue Planungskosten und möglicherweise wegfallende Förderbeiträge können dazu führen, dass ein Neustart die Bevölkerung stärker belastet als heute angenommen.

Tragbar investieren, langfristig profitieren

Am Ende wird jede Investition der Gemeinde über Steuern bezahlt – entweder wurde das Geld vorher angespart oder die Investition wird über mehrere Jahre finanziert. Bei einem grossen Bauprojekt zuerst so lange zu warten, bis der gesamte Betrag auf dem Konto liegt, wäre kaum sinnvoll.

Auch eine Gemeinde darf grössere Investitionen über Schulden finanzieren. Entscheidend ist nicht, ob dafür Fremdkapital benötigt wird, sondern ob die jährliche Belastung für die Gemeinde langfristig tragbar bleibt – und genau das ist in Schmerikon der Fall. Gleichzeitig entsteht ein Mehrwert, von dem mehrere Generationen profitieren.

Schön gestaltet – aber mit deutlich weniger Parkraum

Das Initiativkomitee zeigt als Alternative einen begrünten Platz mit 21 Kurzzeitparkplätzen. Gleichzeitig würden gegenüber der heutigen Planung jedoch mindestens 50 Parkplätze wegfallen. Die Tiefgarage schafft rund 70 Parkplätze unter der Erde. Damit wird Parkierung nicht einfach reduziert, sondern sinnvoll verlagert.

Aus dem Parkplatz wird ein Dorfplatz

Das bestehende Projekt schafft eine dauerhafte Lösung für Parkierung, Verkehr und Aufenthaltsqualität. Aus einem Parkplatz kann ein Dorfplatz werden. Nutzen wir diese Chance.

Für mich ist die Antwort klar:

Autos unter die Erde. Menschen auf den Platz.
Verantwortungsvoll investieren statt teuer aufschieben.

Nein zur Initiative – Ja zur Zentrumsgestaltung.


Von: Manuel Oberholzer