Nein zur Initiative – Ja zum Dorfplatz

Am 27. September stimmt Schmerikon über eine Initiative zum Stopp des bewilligten Dorf- und Bahnhofplatz-Projekts ab. Ein Komitee «Nein zur Initiative – Ja zum Dorfplatz» wehrt sich dagegen. Es warnt vor einem jahrelangen, teuren Stillstand und dem Verlust von Millionen an Bundesgeldern.

Nein zur Initiative – Ja zum Dorfplatz
Foto: Thomas Müller, 8716.ch

Am 27. September 2026 wird in Schmerikon erneut über das Dorf- und Bahnhofplatz-Projekt abgestimmt. Damit werden jahrzehntelange, demokratisch abgestützte Arbeiten infrage gestellt und die Projektkosten ohne tragfähigen Gegenvorschlag massiv erhöht. Die Gruppe «Nein zur Initiative – Ja zum Dorfplatz» hat sich formiert, um das Generationenprojekt zur Stärkung von Schmerikon kosteneffizient und zeitnah zu realisieren.

Im Jahr 2021 haben die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger von Schmerikon das Dorf- und Bahnhofplatz-Projekt und den Baukredit gutgeheissen. Sie haben sich für ein sicheres und attraktives Dorfzentrum entschieden, das die Ortsentwicklung in Wirtschaft, Tourismus und Lebensqualität stärkt und fördert. Zudem trägt das Projekt zur Sicherheit bei. Die heutige Situation ist für alle Verkehrsteilnehmenden chaotisch und gefährlich. Verschiedene Verkehrsarten kreuzen sich auf engem Raum. Mit dem Auftrag der Bürgerschaft hat die Gemeinde Schmerikon solide Planungs- und Projektierungsarbeit mit Kosten von einer Million Franken geleistet. Die Projektumsetzung steht kurz bevor.

Aufgrund einer Initiative wird nun am 27. September 2026 erneut über das Projekt abgestimmt. Die Initiative widerruft ohne Gegenvorschlag den Projektkredit. Sämtliche Planungsarbeiten sind gestoppt. Bei Annahme der Initiative bleiben die heutigen Probleme für mindestens zehn weitere Jahre bestehen, die investierten Projektkosten von 1 Million Franken sind verloren und auf die Beiträge des Bundes von mehreren Millionen Franken müsste verzichtet werden.

Der Gemeinderat hält das Dorf- und Bahnhofplatz-Projekt weiterhin für zweckmässig und finanzierbar. Diese Einschätzung teilt die Gruppe «Nein zur Initiative – Ja zum Dorfplatz», welche sich am 26. Juni 2026 zusammengeschlossen hat. Die Gestaltung der Zukunft braucht Mut – keinen Stillstand. Die Ablehnung der Initiative sichert die Aufwertung des Dorfzentrums mit einem sorgsamen Umgang mit Steuergeldern. Die Neugestaltung von Dorf- und Bahnhofplatz mit dem Bau der Tiefgarage löst das Verkehrsproblem und schafft Parkplätze für Kundschaft und Anwohnende. Die bauliche Herausforderung mit dem schwierigen Baugrund ist im Kostenrahmen lösbar. Es existieren nicht nur in Schmerikon erfolgreiche Beispiele für Tiefgaragen im Grundwasserbereich.

Der haushälterische Mitteleinsatz ist der Gruppe «Nein zur Initiative – Ja zum Dorfplatz» wichtig. Der Finanzbedarf für das Projekt beläuft sich auf jährlich 300‘000 Franken, das entspricht etwa 3 Steuerprozenten. Gemessen am Gemeindehaushalt ist dies ein tragbarer Betrag. Beispiele für abgelehnte Infrastrukturprojekte ohne Alternativlösung gibt es einige in nächster Umgebung. In der Rückschau erscheinen die Investitionen als eher günstig, denn die Baukosten steigen aus strukturellen Gründen jährlich. Jeder Aufschub verteuert das Projekt zusätzlich. Die Gestaltung von Dorf- und Bahnhofplatz muss heute angegangen werden, um der nächsten Generation einen attraktiven und sicheren Dorfplatz mit starker Ortsentwicklung zu übergeben. «Nein zur Initiative – Ja zum Dorfplatz».

Das Anliegen dieser Medienmitteilung wird nebst den AutorInnen auch von den Ortsparteien FDP, Die Mitte, der SP sowie dem Verkehrsverein und dem Verwaltungsrat der Ortsgemeinde Schmerikon mitgetragen und unterstützt.


Von: Komitee «Nein zur Initiative – Ja zum Dorfplatz» - Roman Berlinger, Guido Fürer, Aldo Gilardoni, Emmanuel Kuster, Urs Menzi, Daniel Waldburger, Jost Wenk, Valeria Wespe