Naturverein lädt zur Wasservogelexkursion am Linthkanal

Der Verein Natur Uznach Schmerikon nus organisiert am Samstag, 31. Januar 2026, 09:00 bis 11:30, eine Wasservogelexkursion. Ausgangspunkt ist der Bahnhof Schmerikon, Ausgang Süd.

Naturverein lädt zur Wasservogelexkursion am Linthkanal
Schillernder Wintergast: Suchen wir den Eisvogel am Linthkanal (Foto: Klaus Robin)

Zurzeit sind auf dem Zürich Obersee, dem Linthkanal und seinen Nebengewässern und auf Kanälen und Gräben im Linthgebiet viele Wasservögel zu beobachten. Neben den in grosser Zahl auftretenden Reiherenten und Blässhühner sind auch seltenere Arten zu entdecken, Schellenten etwa, die im Mündungsbereich des Linthkanals nach Muscheln tauchen. Gänsesäger, Kormorane, Haubentaucher und Zwergtaucher jagen nach Fischen unterschiedlicher Grösse, die Kolbenente hingegen ernten im Hafen und an weniger tiefen Stellen Wasserpflanzen. Der Star der wassergebundenen Vogelarten ist sicher der schillernde Eisvogel – der Vogel des Jahres 2026. Kann sein, dass er uns während der Exkursion begegnet.

Ziel des Anlasses ist es, die Vielfalt der am Exkursionstag anwesenden Wasservogelarten kennenzulernen. Ausserdem wird auf den aktuellen Stand der Vogelgrippe eingegangen. Und sicher werden Fortgeschrittene mit ihren geschulten Augen auf seltenere Arten hinweisen.

Wie stets auf Wasservogelexkursionen sind warmes Schuhwerk und isolierende, winddichte Kleidung unerlässlich. Falls erforderlich, ist auch ein Regenschutz mitzunehmen. Wer ein Fernglas oder ein Fernrohr mit Stativ besitzt, ist freundlich eingeladen, diese Geräte mitzubringen. Damit lässt sich leichter beobachten. Wer eine Vogelbestimmungs-App auf dem Mobile zur Verfügung hat, kann gleich an Ort seine eigenen Kenntnisse überprüfen und Details zu den beobachteten Arten erfahren.

Die Exkursion ist öffentlich und kostenlos, findet bei jedem Wetter statt und wird vom nus – Ehrenmitglied Klaus Robin geleitet.

🗓️
Wasservogelexkursion, Samstag, 31. Januar 2026, 09:00 bis 11:30.
Ausgangspunkt ist der Bahnhof Schmerikon, Ausgang Süd.

Von: Irene Fäh, Verein Natur Uznach-Schmerikon