Am vergangenen Wochenende haben der Verein Regionale Identität Obersee-Linth (Bidäbii) und die Pontoniere Schmerikon ein erstes Mal die Linthfähre an der Linth betrieben.

Temporäre Fähranlage errichtet

Hierfür hatten die versierten Pontoniere innert wenigen Minuten eine temporäre Fähranlage errichtet und in Betrieb genommen. „Natürlich helfen wir gerne, wenn ein weiterer Verein an der Linth aktiv ist“, sagt Clemens Müller jun., Fahrchef der Pontoniere Schmerikon.

Zur Wahrung der Schutzmassnahmen wurden unter Ausschluss der Öffentlichkeit, die Ehrengäste Félix Brunschwiler, Gemeindepräsident Schmerikon, Peter Göldi, Geschäftsführer Agglo Obersee und Ralph Jud, Stv. Linthingenieur, Medienschaffende und weitere geladene Personen über die Linth transportiert.

Die Linthfähre ist reif für die Umsetzung

Schliesslich wurde auf diesen wichtigen Meilenstein freudig angestossen und eine feine Schoggi (mit Aufdruck der Linthfähre) der Bäckerei Tschirky als Dankeschön überreicht– hat der Verein Bidäbii die Vision der Lintfähre immerhin vor 5 Jahren initiiert und am heutigen Tage zum ersten Mal vor Ort verwirklicht. Damit steht fest: Die Linthfähre ist reif für die Umsetzung. Nun gilt es die Realisierung der Infrastruktur voranzutreiben. Sarah Loffredo, Präsidentin Bidäbii, gibt sich optimistisch: „Wir hoffen, dass wir im Sommer 2022 definitiv starten können.“

Anstossen der Ehrengäste (vl. Ralph Jud, Félix Brunschwiler, Peter Göldi, Sarah Loffredo)“/ Quelle: Verein Regionale Identität Obersee-Linth

Sinnbild für nachhaltige Mobilität

Die Linthfähre wird ein Sinnbild für nachhaltige Mobilität sein (nutzt ausschliesslich die Strömung des Flusses), fördert den Langsamverkehr und wird gleichzeitig Wertschöpfung in die Region bringen. Davon sind die Beteiligten überzeugt. Doch nicht nur das: „Unser Verein möchte die Region über die Kantonsgrenzen hinweg mit der Fähre verbinden“, so Muriel Ettlin, Vorstandsmitglied von Bidäbii.

Wer an diesem Nachmittag vor Ort war, weiss: Die Linthfähre verbindet bereits heute schon in vielerlei Hinsicht über jegliche Grenzen hinweg.


Von: Muriel Ettlin, Verein Regionale Identität Obersee-Linth (Bidäbii)

Titelbild: „Jungferntestfahrt mit der Linthfähre“  (Quelle: Verein Regionale Identität Obersee-Linth)