Die Pfadi bietet Freundschaft, Engagement und Abenteuer für Kinder und Jugendliche. Am Samstag 12. September 2020 wurde ihre Abenteuerlust und das Bekenntnis zum sorgsamen Umgang mit der Umwelt mit dem Clean-Up-Day verbunden.

Von: Ruth Wespe, Verein Natur Uznach-Schmerikon

Mit einem coronakonformen „Tschieiei“ (das Begrüssungsritual der Pfadfinder, das sonst Arm in Arm durchgeführt wird) startete die dritte Pfadi-Aktivität im Aabachtobel, welche wieder im Rahmen des jährlichen Clean-Up-Day gemeinsam mit dem Verein Natur Uznach Schmerikon organisiert wurde.

Zwölf Pfadfinder und Leiter der Pio-Stufe Eschenbach kraxelten in Zweierteams im malerischen Aabachtobel zwischen Uznach und Schmerikon die steile Böschung auf und ab, um wohl meist absichtlich entsorgten Müll im Wald zusammenzutragen.

Geübte Pios liessen sich im sehr steilen Gelände abseilen, um bei der diesmal etwas anderen Schatzsuche gut gesichert unterwegs zu sein.

Etliche Abfallsäcke voll mit Büchsen, Plastik, Flaschen und auch grössere Gegenstände aus Metall konnten geborgen werden.

Beim gemeinsamen Zvieri wurde mit den Jugendlichen thematisiert, wie lange weggeworfene Gegenstände brauchen, bis sie sich selber zersetzt hätten.

Nach der Aufräumaktion liessen es sich einige Pios und Leiter nicht nehmen, sich im Bach mit einem kühlenden Bad zu erfrischen.

Zum Dank für die Mithilfe im unzugänglichen Gelände bedankt sich der Verein Natur Uznach Schmerikon (www.verein-nus.ch) mit einem Zustupf in die Eschenbacher Pfadi-Kasse.

Es ist toll, wie die Verantwortlichen der Pfadi-Eschenbach unermüdliches Engagement zeigen, die Ziele der Pfadibewegung (Förderung der Entwicklung junger Menschen, damit diese in der Gesellschaft Verantwortung übernehmen können) mit viel Spass zu verbinden und weiterzutragen.