Ein Leserbrief von Sarina Mächler


Weshalb wäre es sinnvoll, dass auch private Sicherheitsdienste Bussen verteilen dürften?

Da die Polizei selbst genug ausgelastet ist. Es bedarf auch nicht vielen Personen, die die Bussen austeilen müssten. Somit könnte z.B. die Leinenpflicht am Aabach konsequent durchgesetzt werden.

Wieso sollte das Polizeireglement angepasst werden?

Damit die Leinenpflicht am Aabach konsequent durchgesetzt wird. Dies wäre eine diplomatische Lösung für alle Menschen. Die «Hündeler» könnten weiterhin am Aabach mit ihren Hunden spazieren gehen. Ebenso auch alle anderen. Da es viele Menschen gibt, die grosse Angst vor Hunden haben und sich kaum noch in die Natur getrauen, wäre es wieder möglich  mit einem gewissen Sicherheitsgefühl spazieren zu gehen.

Auch Bussen an der neu gestalteten Seeanlage zu verteilen wäre in gewissen Fällen sinnvoll.

Ich selbst lebe schon mein Leben lang in dem wunderschönen Seedorf Schmerikon. «Früher» traf man sehr viele Schmerkner am See und am Aabach. Mir ist jedoch in den letzten Jahren aufgefallen, dass immer weniger Schmerkner unsere schöne Natur geniessen. In mehreren Diskussionen/Gesprächen kam heraus, dass viele den Eindruck haben es herrsche seit einigen Jahren ein gewisser Tourismus in Schmerikon. Dies ist ja grundsätzlich schön und erfreulich. Es kann aber nicht sein, dass wir Steuerzahler unser schönes Dorf nicht mehr geniessen können:

  • Viele Auswärtige aber auch Einheimische mit Hunden ohne Leine am Aabach und auf anderen Wegen, oben im Döltschwald…
  • Die Seeanlage beim Bahnhof und auch beim Dampfschiffsteg sind besonders im Sommer total überfüllt (sehr viele nicht in Schmerikon wohnhaft)
  • An der Seeanlage ist es schwierig seine Ruhe und die Natur zu geniessen, da man fast beim Nachbarn auf dem Badetuch liegt und oft laute Musik über die Anlage dröhnt

Würden gewisse Normen und Regeln konsequent durchgesetzt werden, wäre ein angenehmes und friedliches Zusammensein wieder möglich.

Mir ist dies auch ein persönliches Anliegen, da ich seit 25 Jahren hier lebe und auch gerne den Rest meines Lebens hier verbringen möchte. Ausserdem geht die Geschichte meiner Familie in diesem Dorf ca. 65 Jahre zurück.

Foto: Archiv Anton Hässig aus dem Jahr 1998

Titelbild: Sarina Mächler