Der Drittletzte empfängt den Zweiten. Der FC Schmerikon hat die Möglichkeit die Eschenbacher mit einem Sieg unter Druck zu setzen. Doch der FC Bütschwil braucht die Punkte ebenfalls um über dem Strich zu bleiben.

Von: Damian Mandra, FC Schmerikon

Das Spiel beginnt für die Schmerkner, trotz gut bespielbarem Terrain, harzig. Die Seebueben geben zwar von Beginn weg den Ton an, können aber aufgrund mangelnder Überzeugung beim letzten Pass kaum Chancen erzwingen.

In der 15. Minute werden die Zuschauer dann erstmals Zeuge eines gelungenen Angriffs der Gäste. Sandro Vigini nimmt Fahrt auf und wird kurz vor dem Sechzehner rüde von Siegmüller gestoppt. Der darauffolgende Freistoss kann trotz vielversprechender Position nicht verwertet werden, führt aber zu einer Ecke.

Und bei Standards sind die Schmerkner stark. Das scheinen die Bütschwiler aber noch nicht zu wissen und lassen Onur Pehlivan frei zum Kopfball kommen. Dieser nickt mit seinem nun dritten Treffer per Kopf zum 0:1 ein.

Die Schmerkner setzen jetzt noch einen drauf und erhöhen die Frequenz ihrer Angriffe. Nach einigen im Sand verlaufenen Angriffsversuchen, gelingt es dann aber Polat, nach einem klasse Pass von Vigini, in eine 1 gegen 1 Situation mit dem Torwart zu kommen und den Ball geschickt an ihm vorbeizuschieben. Sichtlich bedient von diesem 0:2 kommt in der ersten Halbzeit von den Gastgebern dann nicht mehr viel und auch die Schmerkner zeigen nichts Aufregendes mehr.

Nach dem Seitenwechsel läuft die Partie erstmals so weiter wie sie aufgehört hat. Die Schmerkner verwalten die Führung und die Bütschwiler kämpfen mit sich selber und dem Chancenkreieren. Die Schmerkner haben aber ebenfalls Mühe sich konkrete Chancen herauszuspielen.

Es brauchte eine gute Viertelstunde und einen Eckball, um endlich wieder Gefahr vor das Bütschwiler Tor zu bringen. Der aufgerückte Lindemann, sowie der heute wache Polat sind aber beide nicht im Stande den Ball, nach einigem «Herumgestochere» im Fünf-Meter-Raum, im Tor unterzubringen.

Die Bütschwiler zeigen nun eine Reaktion

Die erste ernstzunehmende Druckphase der Gastgeber bringt ihnen eine 100-prozentige Torchance, welche aber von Dinis per Glanzparade vereitelt wird.

Die nun offensiv stehenden Bütschwiler eröffnen den Schmerknern die Möglichkeit zu kontern. Und so kommt es zu einem Chancenfest vor dem Tor der Gastgeber. Innert weniger Minuten verpassen die Akteure Tschirky, Polat und Vigini mehrere Hochkaräter. So blieb es bis zum Schluss beim verdienten 2:0 für die Schmerkner.

Die Seebueben wahren damit den Titel als stärkste Defensive der Liga und bleiben am Tabellenführer Eschenbach dran. Nächste Woche geht die Jagd auf die Tabellenspitze gegen den FC Tobel-Affeltrangen in Schmerikon weiter.

(Bild/Symbolbild: Ben Wiens auf unsplash.com)