Die Ausgangslage für den FC Schmerikon war klar. Nach dem Patzer von Münchwilen stand der alleinigen Tabellenspitze nur noch der Dorfnachbar Eschenbach im Weg. Diese waren aber auf die Seebueben gut vorbereitet.

Von: Damian Mandra, FC Schmerikon

Die Partie begann so, wie sie es schon letzte Woche gegen den SC Aadorf tat. Die Schmerkner kamen nicht richtig in den Tritt und liessen sich von der Eschenbachner Offensive erdrücken. Die Mannschaft von Trainer Gordan Culum haderte mit dem geforderten Kurzpassspiel und dem ruhigen Aufbau aus der Defensive heraus.

Es war eine Kombination aus fehlender Bereitschaft und Ungenauigkeiten bei den Pässen in die Tiefe, welche doch sonst die Stärken der Schmerkner darstellen.

Gefährliche Standards

Wenn man Gefährlichkeit ausstrahlte, war der Ursprung der Chancen Standards, die man dann aber nicht konsequent verwerten konnte. Es war besonders dem wieder starken Dinis im Tor zu verdanken, dass man mit einem 0:0 in die Pause konnte.

Als zum Start der zweiten Halbzeit gepfiffen wurde, schien die Pausenansprache von Culum Wirkung zu zeigen. Die Schmerkner übernahmen die Spielkontrolle und konnten sich nun auch in der gegnerischen Hälfte durchsetzen.

Richtig gefährlich blieben aber die Eschenbachner durch Einzelaktionen des auffälligen Müllers. Und wieder war es Dinis, der die Schmerkner mit Glanzparaden im Spiel hielt.

Dinis muss sich geschlagen geben

Doch in der 75. Minute musste auch er sich geschlagen geben. Nach einer unzureichend gestörten Flanke, setzte sich Stojanov im Sechzehner gegen die kurz unaufmerksame schmerkner Verteidigung durch und traf zum 1:0 für Eschenbach.

Schmerikon reagierte, man erhöhte den Druck und erarbeitete sich aussichtsreiche Chancen, die aber weder von  Helbling, noch von dem eingewechselten Babelessa genutzt werden konnten.

Zum Schluss öffneten sich durch den Offensivdrang der Schmerkner hinten Lücken, die von den Eschenbachner aber nicht klug genutzt werden konnten.

Schlusspfiff

Somit war die erste Saisonniederlage der Seebueben Tatsache. Man konnte gegen die gut eingestellten Eschenbachner, die geforderte Leistung nicht abrufen und lässt die Punkte zu Recht in Eschenbach.

Cup am Mittwoch in Schmerikon

Doch am Mittwoch schon wird man versuchen den Patzer wieder gut zu machen. Im Cup empfängt man den Zweitligisten Bischofszell um 20:00 Uhr auf der Allmeind Schmerikon.

(Foto (Symbolbild eines Matches vom letzten Jahr): Thomas Müller)